TU Architekturstudenten stellen ihre „Community Designs“ für den Gutsgarten vor

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Studenten der TU Berlin haben am 29. Juli im Gutsgarten die Ergebnisse ihrer Designarbeit im Gutsgarten vorgestellt (siehe auch Blog Beitrag: „Am 29. 7. stellen Studenten ihre Ideen für den Gemeinschaftsgarten vor“).

Zusammen mit den Studenten, Professoren Esther Berkhoff und Alvaro Valera Sosa sowie mehreren Gartenfreunden aus der Umgebung haben wir Vorschläge zur Vernetzung und Gestaltung des Gartens betrachtet und diskutiert.

Da wurde beispielsweise vorgeschlagen, dass wir Hochbeete genau wie sie ja überall im Gutsgarten stehen als Wegweiser und Radständer an verschiedenen Orten in der Umgebung aufstellen, um Menschen damit über den Gutsgarten und eventuelle Veranstaltungen zu informieren.

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Hochbeet mit Fahrradständer
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Wegweiser Radstation

Auch haben die Studenten ein integriertes Konzept für die Gestaltung der Gartenfläche und dem angrenzenden Gebäude vorgestellt. Der Beitrag betitelt „Café_Gut“ erinnert vom Design her an den Prinzessinnengarten in Kreuzberg, wo Gastronomie neben dem Gemüseanbau eine große Rolle spielt. „Wir glauben, dass das Cafegut ein wichtiger Baustein in der Entwicklung des Gutsgartens ist,“ schreiben die Studenten, „er würde viele Nutzer auf einmal ansprechen und eine Versorgungslücke in der Nachbarschaft schließen. Zudem schafft das Café viel Potenzial für Austausch zwischen Nachbarn selbst und dem Gutsgarten. Eine Integrierung des bestehenden Gebäudes könnte den Gutsgarten zudem von einem saisonalen Ziel zu einem ganzjährigen verlässlichen Ort von Marzahn Hellersdorf werden lassen.“

TU Design 3
Café_Gut

Wir sind dankbar, dass der Gutsgarten als Studien- und Lernobjekt für Studenten dienen konnte und freuen uns über die tollen Vorschläge und Konzepte. Sie helfen uns, den Garten gemeinsam zu visualisieren und zu gestalten. Und wir begrüßen auch die zukünftige Zusammenarbeit mit der TU Berlin. So positioniert sich der Garten nicht nur als ein Ort, wo Gemüse angebaut wird und sich Menschen begegnen, sondern auch als Schnittpunkt für Stadtplanung und Nachbarschaftsdesign. Vielen Dank!

 

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